Schlösser, Burgen und Ruinen

Auf dem Hunsrück

Ehrenburg
Ehrenburg

Die Ehrenburg - Inmitten der wildromantischen Wälder des Hunsrück, zwischen Buchholz an der Hunsrückhöhenstraße und Brodenbach an der Mosel, ragt der steile Felsen empor, der seit Jahrhunderten die Türme, Höfe und Bastionen der Ehrenburg trägt: Ein außergewöhnlicher Platz für besondere Feste, reizvolles Ziel für einen Wochenendurlaub und Erlebnisraum für die ganze Familie. Mehr unter: www.ehrenburg.deBilder von der Ehrenburg gibt es HIER.

Sponheimer Burg
Sponheimer Burg

Die Sponheimer Burg - Nur ein Katzensprung von Rhein und Mosel entfernt, liegt Kastellaun auf den Höhen des Hunsrücks, 424 Meter ü.d.M. 1305 zur Stadt erhoben. Mitten im Stadtkern gelegen, erhebt sich auf steilem Fels die Ruine der Sponheimer Burg. Ihre Besucher fühlen sich schnell in historische Zeiten zurückversetzt. Tauchen Sie beim Besuch des Haus der regionalen Geschichte in die Vergangenheit der Burg und Stadt Kastellaun ein. Erleben Sie bei einer der zahlreichen Veranstaltungen rund um die Burg und auf dem Burg-Platteau das mittelalterliche Ambiente hautnah. Mehr unter: www.unterburg-kastellaun.de. Bilder von der Sponheimer Burg gibt es HIER.

Burg Waldeck
Burg Waldeck

Die Burg WaldeckDie Arbeitsgemeinschaft Burg Waldeck e.V. unterhält als gemeinnütziger Verein die Jugend-, Freizeit- und Bildungsstätte Burg Waldeck seit Jahrzehnten in freier Selbstverwaltung.Weithin bekannt wurde die Waldeck in den 60ern durch die internationalen Chanson- und Folklore-Festivals, die mit Namen wie Franz-Josef Degenhardt, Hannes Wader, Reinhard Mey und Hanns-Dieter Hüsch verbunden sind. Fester Bestandteil des Jahresprogramms ist das über Pfingsten stattfindende große internationale Liederfest, sowie der Peter-Rohland-Singewettstreit im September. Mehr unter: www.burg-waldeck.deBilder von der Burg Waldeck gibt es HIER.

Burgruine Balduinseck
Burgruine Balduinseck

Die Ruine Balduinseck - Unmittelbar an der Straße, die von Buch nach Mastershausen führt, stößt man auf die Burgruine Balduinseck. Am 26. Juli 1325 bekamen Ritter Richard und Wirich von Buch das Recht, eine Burg in Buch zu errichten. Ob diese Burg tatsächlich gebaut wurde, kann heute niemand mehr mit Sicherheit sagen. Im Gegenzug gestatteten die beiden Ritter Balduin, die Landesburg Balduin zu erbauen, deren stattliche Überreste man heute noch an oben genannter Stelle finden kann. Die Burgruine wurde erbaut zwischen 1325 und 1330. Sie stellt für die damalige Zeit ein massives und wuchtiges Bauwerk dar. Im Jahre 1675 wurde Balduinseck verpachtet und bereits 1711 als verwahrlost gemeldet. Seit 1780 ist die Ruine zerfallen. Im Jahr 2009 wurde die Sicherung der Burgruine in Angriff genommen. Bei den Bauarbeiten traten Mauerreste zum Vorschein, die vorher nicht kartiert waren. Ab Sommer 2014 wird die Burgruine wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Mehr unter: www.gemeinde-buch.de

Eine tragende Rolle hat die Balduinseck auch in dem Hunrück-Krimi "Balduinsmord", siehe www.balduinsmord.deBilder von der Burg Balsduinseck gibt es HIER.

Schloss Gemünden
Schloss Gemünden

Das Schloss Gemünden - Schloss Gemünden ist eine seltene Anlage, die jeden Burgenfreund erfreut. Bei der ersten Nennung ist Schloss Gemünden im Besitz des bedeutenden Adelsgeschlechtes der Sponheimer, das sich im Mittelalter eine regelrechte Befestigungslinie von der Nahe bis zur Mosel ausgebaut hatte. Eine Tochter, die zuerst mit einem Freiherrn v. Warsberg verheiratet ist, vermählt sich nach dem frühen Tod ihres Mannes mit dem österreichischen Kaiserhauptmann Johann Anton v. Salis-Soglio aus Graubünden, der mit den Befreiungstruppen der Österreicher, Preußen und Russen ins Land gekommen ist. Mit ihm beginnt ein neuer Abschnitt in der Geschichte des Schlosses. Noch heute leben die Nachkommen derer von Salis auf Schloss Gemünden. Mehr unter: www.schloss-gemuenden.de.

Burgruine Koppenstein
Burgruine Koppenstein

Die Burgruine Koppenstein -Die südlich von Gemünden gelegene ehemalige Befestigungsanlage Koppenstein geht in die keltische Zeit zurück. Im 12. Jahrhundert erwarben die Sponheimer Grafen die Burg Koppenstein. Die um die Burg entstandene Höhensiedlung erhielt 1330 von Kaiser Ludwig IV. die Stadtrechte. Graf Johann II hielt sich am liebsten auf Koppenstein auf, denn er hatte sich die Tochter eines Edelknechtes zur Geliebten genommen. Ihrer beider Sohn Walram wurde vom Kaiser legitimiert und Stammvater der Ritter von Koppenstein. Diese bildeten bald eine weit verzweigte Familie in beachtlichen weltlichen und geistlichen Stellungen an Fürstenhöfen. In der Bergstadt muss es jedoch sehr eng gewesen sein. Burg und Stadt überstanden den 30-jährigen Krieg nicht. Die Mauerreste sind längst von Unterholz überwuchert. Nur der restaurierte Bergfried der Burg Koppenstein kündet noch vom Aufstieg und Fall einer Bergstadt im Hunsrück. Mehr unter: www.soonwald.de. Bilder von der Burg Koppenstein gibt es HIER.

Burg Baldenau
Burg Baldenau

Die Burg Baldenau  - Die Burg Baldenau, landschaftlich sehr schön im Tal der Dhron gelegen, ist vermutlich die einzige Wasserburg im Hunsrück. Sie war ursprünglich von einem 12 m breiten Wassergraben umgeben. Vor der Zerstörung besaß sie drei oder vier Stockwerke mit rechteckigen Fenstern. Die Burg Baldenau wurde um 1320 errichtet (1315 in einem Weistum noch nicht erwähnt). Sie war 1324 bewohnt, als "neben der Burg" ein zweites Haus mit zahlreichen Kammern, Stuben, Ställen und Scheunen errichtet wurde. Die Burgruine Baldenau wurde in den achtziger Jahren des letzen Jahrhunderts wieder teilweise renoviert und "erfreut sich" jährlich zahlreicher Besucher. Mehr unter: www.morbach.de.Bilder und ein video von der Baldenau gibt es HIER.

Hunolstein
Hunolstein

Burgruine Hunolstein - Aus einer achthundertjährigen Vergangenheit ragen die Reste einer Burganlage in unsere Zeit hinein als Denkmal einer langen und wechselvollen Geschichte, die fast in Vergessenheit geraten ist. Es ist die Burg Hunolstein bei dem gleichnamigen Dorf, dessen Schicksal mit dem der Burg eng verbunden ist. Die Geschichte der Vögte, Freiherrn und Grafen von Hunolstein. Mehr unter: www.hunolstein.de. Bilder von Hunolstein gibt es HIER.

Dhronecken
Dhronecken

Dhronecken. Erstmals wurde die „Feste Troneck“ 1309 urkundlich erwähnt, wahrscheinlich erbaut von den Wildgrafen von Kyrburg, die für die Verwaltung vor Ort Ritter eingesetzt hatten. Manchen gilt sie auch als Stammsitz des Helden des Nibelungenliedes Hagen von Tronje. Die Burg in Dhronecken war Verwaltungssitz des Amtes Dhronecken, das auch Mark Thalfang genannt wurde. Ab 1309 diente sie als Altersruhesitz des letzten Templer-Provinzmeisters bzw. Großpriors für Oberdeutschland, Friedrich Wildgraf von Kyrburg. Die Burg diente der militärischen Sicherung der Mark Thalfang, die schon 633 erwähnt wurde, es ist als davon auszugehen, dass hier eine Befestigung, wenn auch nicht als ausgebaute Burg, schon sehr früh im Mittelalter angelegt wurde. Nach einer bewegten Geschichte und Zerstörung im 30 Jährigen Krieg wurde auf den alten Grundmauern die Burg als Wohnanlage wieder errichtet. Aber auch davon war nicht viel übrig geblieben, denn die Franzosen steckten 1714 in im Zuge des spanischen Erbfolgekrieges alles in Brand und so musste die Burg ein zweites Mal erneuert werden. Und auch das war nicht von Dauer. Anfang des 18ten Jahrhunderts wurde die Burg von französischen Revolutionstruppen besetzt und die Steine versteigert. Im Jahre 1808 zerstörte ein Erdstoß den Rest, den die Franzosen noch stehen gelassen hatten. Die Preußen übernahmen die Burg und bauten 1817 das Fortsamt, das zum Glück heute noch steht. Mehr unter: www.hunsrueck-nahereise.de.  Bilder von Dhronecken gibt es HIER.

 

Schmidtburg
Schmidtburg

Die Ruine Schmidtburg - Die im romantischen Hahnenbachtal gelegene Schmidtburg, Stammsitz der Wildgrafen, wird 1084 erstmals erwähnt. Bundenbach war immer an die Schmidtburg gebunden. Das blieb auch so, nachdem der kinderlose Wildgraf Heinrich von der Schmidtburg 1324 dem Erzbischof und Kurfürst Balduin von Trier die Schmidtburg mit den dazugehörigen Dörfern als Lehen übergab. Die auf der Gemarkung der Ortsgemeinde Schneppenbach liegende Schmidtburg wurde in den Jahren 1981 bis 1987 weitgehend gesichert und instandgesetzt. Die Schmidtburg gehört zu den ältesten Burgen des Hunsrücks. Mehr unter: www.bundenbach.de.

Kyrburg
Kyrburg

Die Kyrburg - Wahrzeichen der Stadt Kirn - war eine Hauptburg der Wildgrafen, als deren Vorfahren die als Nahegaugrafen eigesetzten Emichonen gelten. Die Kyrburg wird 1128 erstmalig in einer Urkunde des Grafen "Emich de Kirberc" und seines Bruder Gerlach erwähnt. Die Wildgrafen beherrschten im Mittelalter von ihren Burgen Kyrburg, Schmidtburg und Dhaun wesentliche Pässe von der Nahe zur Mosel und prägten als Inhaber einer "Landgrafschaft" das politische Geschehen im Nahe- und Hunsrückraum. 

Whisky Museum
Mit den in der Bar ausgestellten Sorten sind auf der Kyrburg mehr als 2500 verschiedene Whiskyflaschen zu bestaunen. Zu bekannten Marken gesellen sich von Sammlern begehrte Raritäten. Neben Destillaten aus den traditionellen Whisky-Nationen - Schottland, Irland, USA, Kanada - finden sich Flaschen aus der DDR, Israel, Indien oder der Türkei sowie ein fernöstlicher "Schlangenwhisky". Doch der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf den Single Malt Whiskies aus Schottland. Mehr unter: www.kyrburg.de. Bilder von der Kyrburg gibt es HIER.

 

Schloss Dhaun
Schloss Dhaun

Das Schloss DhaunIm 12. Jahrhundert als Burg von den Nahegaugrafen erbaut, wurde es als „castrum de Dune“ (die Burg auf der Höhe) im Jahre 1215 erstmals urkundlich erwähnt und war ein Lehen der Reichsabtei St. Maximinin Trier. Im Mittelalter schützte die Anlage das Territorium der Wildgrafen, der Nachfolger der Nahegaugrafen. Das Gebäude wurde durch den Zweckverband wieder aufgebaut und beheimatet seit 1957 die „Heim-Volkshochschule Schloss Dhaun“, eine Jugend- und Erwachsenenbildungsstätte. Seit 1991 befindet sich im Schloss auch die Kommunalakademie Rheinland-Pfalz. Der Rittersaal steht für Festlichkeiten zur Verfügung. Mehr unter: www.schlossdhaun.de. Bilder vom Schloss Dhaun gibt es HIER. 

Grimburg
Grimburg

Die Grimburg - Schön gelegen hinter dem Ort Grimburg, zwischen Hermeskeil und Kell am See, kann man diese gut restaurierte Burganlage auch mit dem Auto erreichen. Gut geeignet für kleine Picknick-Touren, da eine Schutzhütte und Toiletten vorhanden sind. Der Burgfried ist begehbar und man hat einen herrlichen Blick auf die umliegende Landschaft.Die Burg Grimburg wurde um 1190 als Landesburg der Trierer Erzbischöfe gebaut. Sie war ehemals Amtssitz für fast 40 Hochwaldgemeinden. Die Verleihung der Stadtrechte erfolgte im 14. Jahrhundert. Eine Besichtigung ist ganzjährig möglich, der Eintritt ist frei. Mehr unter: www.burg-grimburg.de.

An der Mosel

Reichsburg
Reichsburg

Die Reichsburg Cochem  - Mehr als 100 m über der Mosel erhebt sich auf einem markanten Kegel das spätgotische Bauwerk mit seinem unvergleichlichen Umriss. Die äußere Kontur des aufragenden Berges scheint sich im Gebäude fortzusetzen und gipfelt im Schieferdach des wuchtigen Turmes. Die bauliche Beschaffenheit ordnet die Anlage in den Typus der Höhenburgen ein, die geländebedingt auf eine Rundumverteidigung eingestellt waren. In der Saison finden viele Veranstaltungen wie Burgfeste, Greifvogel-Vorführungen und Gourmet Festivals statt. Mehr unter: www.burg-cochem.de.

 

Winneburg
Winneburg

Die Winneburg - Als Erbauer der Burg ist Cuno, Herr von Winesberg anzusehen, ein Vetter Cunos II. von Schonenberg-Pirmont. Als Söhne Cunos von Winesberg und seiner Gemahlin Juliane v. Bagheim werden zwei Trierer Domherren in den Jahren 1249 und 1251 bezeugt. Der Erbe Cunos war sicher der 1275/76 bezeugte Sohn Daniel, dessen Wappen auch auf die Herkunft von den Herren von Schonenberg hinweist. Von der Burg hören wir dann im Jahre 1295, als Erzbischof Boemund I. den Wirich von Winneburg, seinen Verwandten, von allen Verpflichtungen befreite, welche Wirich wegen des Schlosses Winneburg gegen das Erzstift übernommen hatte. Zu erreichen ist die Winneburg über Cochem, Richtung Endertal, (Hotel Winneburg). Ein Fußweg führt hoch zur Burg, ca. 30 Gehminuten. Mehr unter: www.winneburg.de. Bilder von der Winneburg gibt es HIER.

Burg Eltz
Burg Eltz

Die Burg Eltz ist eine der schönsten und besterhaltenen Burgen Deutschlands.Wundervoll romantisch gelegen und eingebettet in eine ursprüngliche Natur, wirkt sie wie ein wahrgewordenes Märchenschloss ­ einladend und majestätisch zugleich. Hier fühlt man sich in aufregende, historische Zeiten zurückversetzt und erspürt unmittelbar den Geist der Vergangenheit. Tauchen Sie ein in die spannende Geschichte dieser Burg und ihrer Bewohner ­ ein Spiegel unterschiedlichster Epochen abendländischer Kulturgeschichte erwartet Sie. Die Führung durch die Burg erlebt man als einen Querschnitt durch acht Jahrhunderte Kulturgeschichte, die sich in der Architektur der Räume wie auch in deren Einrichtung widerspiegelt. Mehr unter: www.burg-eltz.de.

Burg Thurant
Burg Thurant

Die Burg Thurant ist ein weithin sichtbares Wahrzeichen über dem Ort Alken an der Mosel. Teils auf römischen Grundmauern errichtet, ist sie eine der ältesten Burgen des Mosellandes. Pfalzgraf Heinrich, ein Bruder König Ottos IV, erbaute sie 1197 - vom Kreuzzug heimgekehrt - zum Gedenken an die vergebliche Belagerung der Syrerfestung "Thuron". 1209 wurde die Burg auch urkundlich beglaubigt. Der Friedensvertrag vom 17.09.1248 ist noch heute als eines der ältesten Schriftstücke in deutscher Sprache erhalten. Auf der Burg ist eine Ferienwohnung für bis zu sechs Personen vorhanden. Mehr unter: www.thurant.de.

Burg Arras
Burg Arras

Die Burg Arras - Die Gegend um die spätere Burg war schon in der Keltenzeit besiedelt. Ab 360 befand sich hier eine römische Grenzbefestigung. Heute ist die kleine gemütliche Burg bei Alf an der Mosel wieder teilweise tadellos hergestellt. Ein Burgcafé lädt zum Verweilen ein. Toller Rundblick in die Moseltäler. Im Keller ist ein Verließ, in dem ein armer Knecht einsitzt und klagt... Mehr unter: www.arras.de.

Am Rhein

Marksburg
Marksburg

Die Marksburg  ist die einzige nie zerstörte Höhenburg am Mittelrhein, eine Ritterburg wie aus dem Lehrbuch. Wenn auch eine Urkunde von 1231 zum ersten Mal auf eine Burg in Braubach schließen lässt, finden wir in Quellen des frühen 12. Jahrhunderts schon die Edelfreien von Braubach, die vermutlich ein festes Haus im Ort besaßen, möglicherweise noch nicht auf dem günstigen Platz oben auf dem Felsen, sondern am Fuße des Hügels in der Nähe der Martinskapelle, wo die Gemarkung heute noch "An der alten Burg" heißt. Die Marksburg ist täglich geöffnet. Mehr unter: www.marksburg.de.

Schloss Stolzenfels
Schloss Stolzenfels

Das Schloss Stolzenfels liegt etwa 5 Kilometer südlich des Stadtzentrums von Koblenz am Rhein über dem gleichnamigen Ortsteil Stolzenfels. Ehemals eine kurtrierische Zollburg, um 1250 unter Erzbischof Arnold von Isenburg erbaut, wurde Stolzenfels 1688 im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört. Nachdem die Stadt Koblenz die Ruine im Jahr 1823 dem preußischen Kronprinzen, den späteren König Friedrich Wilhelm IV., geschenkt hatte, wurde sie zwischen 1836 und 1842 nach Entwürfen des Berliner Baumeisters Karl Friedrich Schinkel wiederaufgebaut. Von den Ausstattungsgegenständen älterer Zeit ist vor allem die Sammlung von Rüstungen und Waffen bemerkenswert. Ein Gang mit den hauseigenen Filzpantoffeln durch das "lebende Museum" wird zum unvergesslichen Erlebnis! Mehr unter: schloss-stolzenfels.de.

 

Rheinfels
Rheinfels

Die Burg RheinfelsDie Feste Rheinfels war einst die mächtigste Burganlage am Rhein. Graf Diether von Katzenelnbogen gründete die Burg 1245. Dieses vorzügliche Musterstück mittelalterlicher Festungsarchitektur setzte seinerzeit Maßstäbe für den gesamten Burgenbau im Deutschen Reich und überrascht noch heute mit seinen ungeheuren Ausmaßen, der Vielgestalt und abwechslungsreichen Gruppierung der Türme, Schildmauern und Bastionen sowie der verwinkelten Weitläufigkeit, seinen unterirdischen Minengängen und Kasematten jeden Besucher. Die Anlage, Anfang des 16. Jh. von Albrecht Dürer und im 19. Jh. von William Turner gemalt, ist heute ein hervorragendes Hotel mit Restaurant, außerdem beherbergt sie das Heimatmuseum. Mehr unter: www.schloss-rheinfels.de.

Pfalzgrafenstein
Pfalzgrafenstein

Die Zollburg Pfalzgrafenstein - Die wohl eigentümlichste Burg Deutschlands bei Kaub. Markantester Teil der Burg ist der Bergfried, der Anfang des 14. Jahrhunderts auf einer Rheininsel zur Zolleintreibung errichtet wurde. Sein Grundriss ist fünfeckig, um antreibende Eisschollen besser abwehren zu können. Erst später umgab man ihn mit einer sechseckigen Ringmauer, in der ein Tor, die Kommandantenwohnung, sowie Geschützstellungen und Mannschaftsraum integriert wurden. Eine Backstube wurde im Eingangsgeschoss des Bergfrieds eingerichtet. Kostenlose Parkplätze am Rheinufer in Kaub, Übersetzen zur Burg mit Fähre (Überfahrten alle 30 min; nur bei normalen Wasserstand!) Mehr unter: www.burg-pfalzgrafenstein.de. Bilder von der Pfalzgrafenstein gibt es HIER.

Schönburg
Schönburg

Die Schönburg - Eine spannende Vergangenheit besitzt die Schönburg. Auf einer bewaldeten Anhöhe gelegen fand sie 1149 erstmals urkundliche Erwähnung. Das Geschlecht derer zu Schönburg baute sie zu einer großzügigen Wohnburg aus. 1689 zerstörten die Truppen Ludwigs XIV. die herrschaftliche Wohnstätte. Im Jahre 1885 bereiste der Deutschamerikaner Rhinelander das Rheintal. Auf der Suche nach wahrer Romantik fand er Gefallen an der Ruine und entschloss sich, die Burg nach alten Plänen wieder aufzubauen. Seit 1950 ist die Schönburg im Besitz der Stadt Oberwesel. Untergebracht sind hier eine internationale Jugendherberge und das „Burghotel“ mit dem „Restaurant auf Schönburg“. Mehr unter: www.oberwesel.de. Bilder von der Schönburg gibt es HIER.

Burg Maus
Burg Maus

Burg Maus (auch Thurnberg oder Deuernburg) über dem Ort Wellmich wurde unter dem Namen "Peterseck" von dem Trierer Erzbischof Boemund II. zwischen 1353 und 1357 begonnen und zwischen 1362 und 1388 von Kuno von Falkenstein vollendet. Sie sollte der Sicherung der rechtsrheinischen Besitzungen Triers gegen die Herren von Katzenelnbogen mit ihrer linksrheinischen Festung Rheinfels dienen. Wohl als Gegenmaßnahme errichteten die mächtigen Grafen wenige Kilometer stromaufwärts daraufhin die Burg "Neu-Katzenelnbogen" später kurz "Katz" genannt und so wurde Peterseck im Volksmund scherzhaft zur "Maus" umbenannt, denn: Die Katz frisst die Maus! Mehr unter: www.welterbe-mittelrheintal.de.


Burg Stahleck
Burg Stahleck

Burg Stahleck - Bacharach - 1194 ging die „Hochzeit von Stahleck“, die heimliche Vermählung zwischen dem Sohn Heinrich des Löwen und der Tochter des Pfalzgrafen Konrad, in die Geschichte ein. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Burgruine ein Geschenk von Kronprinz Friedrich Wilhelm von Preußen an seine Gemahlin Elisabeth von Bayern. Heute beherbergt sie eine der interessantesten Jugendherbergen Deutschlands. Öffnungszeiten: Vorburg (ganztägig geöffnet oder zu besichtigen), Innenhof und Teile der Befestigung von 7-22 Uhr öffentlich zugänglich. Info: Jugendherberge / gastronomische Bewirtschaftung. Mehr unter: www.bacharach.de. Bilder von der Burg Stahleck gibt es HIER.

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